Im einen Moment geht es dir noch gut. Im nächsten ist dein Gesicht gerötet, dein Herz schlägt schneller und du fängst an zu schwitzen. Hitzewallungen sind das Symptom, das die meisten Menschen mit der Menopause verbinden. Doch nur wenige wissen, warum sie tatsächlich entstehen.
Was ist eine Hitzewallung?
Eine Hitzewallung ist eine plötzlich auftretende, intensive Hitzewelle, die sich im Körper ausbreitet. Häufig kommen Gesichtsrötung, Schwitzen, Herzrasen, anschließendes Frösteln und manchmal Angst hinzu. Eine Episode kann wenige Sekunden bis mehrere Minuten dauern.
Warum beeinflussen Hormone deine Körpertemperatur?
Dein Hypothalamus funktioniert wie ein Thermostat für deinen Körper. Östrogen unterstützt ihn dabei, die Temperatur stabil zu regulieren. Wenn der Östrogenspiegel sinkt, reagiert dieser Thermostat empfindlicher auf kleine Temperaturveränderungen. Dein Gehirn löst daraufhin eine Kühlreaktion aus: Die Blutgefäße erweitern sich, du schwitzt stärker und deine Herzfrequenz steigt. So entsteht die Hitzewallung.
Häufige Auslöser
- Alkohol
- Koffein
- Stress und Angst
- Warme Räume
- Scharf gewürzte Speisen
- Schlechter Schlaf
Wie lange halten Hitzewallungen an?
Die Beschwerden beginnen häufig bereits während der Perimenopause, erreichen rund um den Übergang zur Menopause oft ihren Höhepunkt und lassen nach der Menopause allmählich nach. Bei manchen Frauen bleiben sie jedoch noch mehrere Jahre bestehen.
Schnelle Möglichkeiten zur Linderung
- An einen kühleren Ort gehen
- Atmungsaktive Kleidung in mehreren Schichten tragen
- Kaltes Wasser trinken
- Langsam und tief atmen
- Ein kühlendes Produkt griffbereit halten